Sag mir wo die Blumen sind...

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Vielleicht bist Du auf diese Seite gekommen, weil Du ein Tütchen Blumensamen in den Händen hältst und Dich jetzt fragst, was ein Fotograf mit Bienen am Hut hat. 

Im Prinzip ist es recht einfach. Ich habe einen riesen Spaß und Freude an meiner Fotografie und sie dient natürlich auch meinem Lebensunterhalt. Nun trägt mein kleiner Betrieb allerdings auch zu einem nicht unerheblichen Teil zum Verbrauch ökologischer Ressourcen bei. 

Die Fahrt zum Fotoshooting, das Laden der Akkus der Kamera, die Produktion meines Computers  – all dies verbraucht unsere gemeinsamen Reserven auf diesem Planeten. Als ich auf der Webpage, welche die Organisation Brot für die Welt betreibt, meinen persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen ließ, fiel ich fast vom Stuhl. Mein Ergebnis ist dermaßen schlecht, dass ich es Euch nicht vorenthalten kann. Es lautet:

Wenn alle Erdenbürger Deinen Fußabdruck hätten, bräuchten wir dafür 3.0 Planeten
— www.fussabdruck.de

Wow, davon musste ich mir erstmal erholen! Eigentlich dachte ich, lebe ich doch recht umweltbewusst. Nun denn, ich nehme das so hin: aber es muss etwas getan werden!

 Amy, Henry und Kirsten malten diese tollen Bilder

Amy, Henry und Kirsten malten diese tollen Bilder

Ich informierte mich über die Möglichkeiten CO2 auszugleichen und es vielleicht sogar in einem reduzierten Maße erst entstehen zu lassen. Ich machte mich schlau über Baumpflanzaktionen, Müllsammelaktionen uvm. Und ja, ich habe einen Plan. Hierzu aber mehr in naher Zukunft. 

Zurück zu Deinem Samentütchen: Es ist die erste von vielen Aktionen, die ich gemeinsam mit meinen Kunden, Kollegen und Mitmenschen durchführen möchte. Wenn Du magst, kannst Du heute aktiv daran teilnehmen!

Das Tütchen enthält eine Vielzahl von Blumen- und Nutzpflanzensamen, welche optimal darauf ausgelegt sind, eine durchgehende Futterquelle für Bienen, Schmetterlinge, jegliche Insekten und sogar Wildvögel zu sein. 

 von David aus Hilden

von David aus Hilden

 diese schöne Biene hat Isabell gemalt

diese schöne Biene hat Isabell gemalt

Insbesondere das Bienensterben hat meine Aufmerksamkeit erregt.

Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt.

In Deutschland ist ein massives Bienensterben zu verzeichnen, welches die Folge des intensiven Einsatzes von Pestiziden, monotoner Landwirtschaft und tödlichen Milben ist. Manche Quellen sprechen von einem Rückgang der Population von bis zu 70% im Jahre 2017 in Deutschland.

Weder die Politik noch die Agrarwirtschaft kümmert sich ausreichend um dieses Problem.

Nehmen wir es selbst in die Hand und helfen den Bienen wo wir können!

 von der lieben Rebecca kommt diese Biene

von der lieben Rebecca kommt diese Biene

Bitte sähe ab Ende März bis Anfang Mai die Blumensamen aus und erfreue Dich an einer farbenfrohen Auswahl an Blumen. Es ist egal, ob Du die Samen im heimischen Garten oder auf dem Balkon in Kästen sähst. Achte nur darauf, dass sie nicht so dicht aufeinander liegen und, wenn möglich, lockere die Erde ein wenig auf um das Keimen zu erleichtern.

Die Mischung enthält 74 verschiedene Blumen- und Nutzpflanzensamen und ich habe als Streuhilfe Kokoserde untergemischt. Sie sorgt dafür, dass das Saatgut beim Werfen gleichmäßiger verteilt wird. 

 von unserem Patenkind Carla aus Calveslage

von unserem Patenkind Carla aus Calveslage

Bienen fliegen normalerweise in einem Radius von 1km um die Bienenstöcke – in Ausnahmefällen auch bis zu 3km. Wenn Du weißt wo sich solche befinden, kannst Du darauf Rücksicht nehmen und hilfst dadurch zusätzlich.

Ich habe im ersten Anlauf Samen für insgesamt 1200 Quadratmeter verteilt und würde mich riesig freuen, wenn Du Bilder Deiner Blumen auf meiner Facebook Seite postest:

 

 von Elke <3

von Elke <3

Ich danke Dir für Deine Mithilfe!

 ein echter König malte dieses Bild. Boris van Pempelfort zu Heerdt - Adel verpflichtet

ein echter König malte dieses Bild. Boris van Pempelfort zu Heerdt - Adel verpflichtet